Der Kater, der einen Tumor am Ohr hatte, wurde von Frau Denzler-Schaidhammer (Praxis Denzler-Schaidhammer, Pleintinger Straße 16, 94544 Hofkirchen/Oberschöllnach) operiert. Obwohl der Kater schon älter war und deshalb davon auszugehen war, dass die Zähne nicht mehr im besten Zustand waren, nutzte Frau Denzler-Schaidhammer die Gelegenheit nicht, um während der Vollnarkose die schlechten Zähne zu ziehen. Die Folge war, dass dem Kater einige Monate später wieder unter Vollnarkose Zähne gezogen werden mussten.
Es ist bekannt, dass eine Narkose – insbesondere bei älteren Katzen – die Nieren stark in Mitleidenschaft ziehen kann. Eine Blutuntersuchung, die ein paar Wochen nach der ersten Narkose gemacht wurde, zeigte, dass die Nieren nicht gelitten hatten. Die Nierenwerte waren noch voll im grünen Bereich. Dagegen wurde einige Zeit nach der zweiten Narkose deutlich, dass diese die Nieren geschädigt hatte. Hätte Frau Denzler-Schaidhammer die Berufsordnung der Ärzte eingehalten, hätte sie die Zähne während der Tumor-OP gezogen. Schließlich sind Tierärzte ja Ärzte, und laut Berufsordnung sind «Ärztinnen und Ärzte verpflichtet, ihren Beruf gewissenhaft auszuüben und dem ihnen bei der Berufsausübung entgegengebrachten Vertrauen zu entsprechen. Sie haben dabei ihr ärztliches Handeln am Wohl der Patientinnen und Patienten auszurichten.» Die zweite Narkose wäre nicht erforderlich gewesen. Abgesehen von den zusätzlichen Kosten (über 300 Euro) wären vor allem die Nieren nicht geschädigt worden.
Aber das ist nicht einmal alles, was Frau Denzler-Schaidhammer dem Kater angetan hat. Denn am Abend nach der Zähneextraktion hatte der Kater einen ganz schlimmen Atemnotanfall, bei dem er fast gestorben wäre. Bei der Kontrolluntersuchung am nächsten Tag berichtete selbstverständlich die Tierfreundin über diesen Vorfall. Frau Denzler-Schaidhammer ging mit keinem Wort darauf ein. Aus der inzwischen vorliegenden Akte geht hervor, dass sie diesen Vorfall darin auch nicht vermerkt hat.
Es ist davon auszugehen, dass die Atemnot durch eine Allergie auf eines der verabreichten Mittel hervorgerufen wurde. Frau Denzler-Schaidhammer hätte die Tierfreundin warnen müssen, dass der Kater möglicherweise auf manche Medikamente allergisch reagiert und sie hätte es auf jeden Fall in der Akte vermerken müssen, damit sie selbst bei einer späteren Behandlung dies berücksichtigt.
Einige Monate später zeigte der Kater die typischen Symptome für einen Schnupfen. Insbesondere ging er zum Fressnapf, fraß aber nicht, denn bekanntlich fressen Katzen nicht, wenn sie nicht riechen können, was bei einem Schnupfen der Fall ist.
Die Tierfreundin ging zu der Tierärztin Regina Eder, Hoibach 2, 84385 Egglham. Nachdem diese dem Kater 2mal Antibiotika verabreicht hatte, hatte er einen schlimmen Atemnotanfall, bei dem er wieder einmal fast gestorben wäre, ganz ähnlich wie ein paar Monate zuvor, nachdem Frau Denzler-Schaidhammer ihm Zähne gezogen hatte. Die Tierfreundin äußerte die Vermutung, dass eine Allergie gegen das Antibiotikum vorliegen könnte. Frau Eder war auch dieser Meinung und spritzte ihm Kortison, um die Allergie zu bekämpfen. Aber am selben Abend erlitt er erneut einen schlimmen Anfall. Es war Freitag, weshalb er am Samstag/Sonntag nichts verabreicht bekam und sich etwas erholte, da er keinen neun Anfall hatte. Am Montag berichtete die Tierfreundin von dem erneuten Anfall am Freitag und sagte noch “Hoffentlich ist er nicht auch gegen Kortison allergisch“, worauf Frau Eder sagte: "Nein, Kortison bekämpft ja Allergien." Und sie spritzte ihm erneut Kortison. Am Abend erlitt er den dritten Anfall seit Beginn der Behandlung bei Frau Eder und starb qualvoll.
Es besteht kein Zweifel, dass Kortison die letzten beiden Atemnotanfälle auslöste. Ein paar Klicks im Internet reichen aus, um zu erfahren, dass Kortison zwar gegen Allergien wirken soll, aber auch, dass man gegen Kortison allergisch sein kann, und in diesem Fall wird die zu bekämpfende Allergie nicht geheilt, sondern noch verschlimmert und es kann auch zu lebensgefährlichen Zuständen führen, u.a. Atemnot. Dass Frau Eder von dieser lebensgefährlichen Eigenschaft von Kortison nicht wusste bzw. bei der Behandlung nicht beachtete, ist grauenvoll. Die Tierfreundin bezeichnet ein solches Unwissen als gemeingefährlich. Wo hat diese Tierärztin denn studiert? Wie hat sie ihr Diplom erhalten?
Es wird erwartet, dass eine Tierärztin weiß, was man mit ein paar Klicks im Internet erfährt, nämlich dass eine Kortison-Allergie Atemnot verursachen kann. Dass die Tierärztin auch noch eine zweite Kortison-Injektion verabreichte, nachdem das Tier einen schlimmen Atemnotanfall nach der ersten Injektion erlitten hatte, ist in den Augen der Tierfreundin kriminell. Auch wenn der Kater nicht mehr der jüngste war, hatte er noch viel Kraft, sonst hätte er nicht 3 schweren Atemnotanfällen widerstanden. Er wäre also nicht so schnell gestorben. Frau Eder ist eindeutig für den Tod des Katers verantwortlich. Mit dieser Schuld muss sie nun leben.
In ihrem „Behandlungsüberblick“, den die Tierfreundin nachträglich anforderte, hat sie die Atemnotanfälle nicht einmal eingetragen, genauso wenig die Antibiotika-Allergie. Somit hätte sie bei einer späteren Neuerkrankung der Katze diese wichtigen Erkenntnisse bei ihrer Diagnose/Behandlung nicht berücksichtigt. Erneut ein skrupelloser Aspekt ihres Verständnisses des Tierarztberufs.
Man könnte sie als Mörderin bezeichnen. Aber in den Augen der Tierfreundin ist sie noch perfider als eine Mörderin, denn sie quält und tötet unter dem Deckmantel einer Behandlung.
Auf das Schreiben des Tierhalters mit dem selben Inhalt wie dieser Bericht hat Frau Eder nicht geantwortet, geschweige denn um Entschuldigung gebeten.
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