2. Fall: Eine schlussendlich erfolgreiche Behandlung,
weil der Tierhalter 2 Tierarztpraxen nicht vertraut hat

Eine Katze hatte einen Tumor beim Auge. Der Tierhalter ging zu Frau Denzler-Schaidhammer. Obwohl der Tumor sich neben dem Auge und nicht direkt am Auge befand, empfahl sie, das eigentlich gesunde Auge zu entfernen. Grund dafür war, dass man zwar die Haut unterhalb des Auges hochziehen könnte, um die durch die Entfernung des Tumors entstandene Lücke zu schliessen, aber die Haare würden das Auge ständig reizen. Deshalb sei es besser, das Auge zu entfernen. Es ist üblich, dass Ärzte auf Fachärzte verweisen, wenn ein Fall ihnen zu kompliziert ist. Bei Tierärzten offenbar nicht, denn Frau Denzler-Schaidhammer dachte nicht daran, dem Tierhalter zu empfehlen, sich von einer in Onkologie spezialiserten Tierpraxis beraten zu lassen.

Der Tierhalter machte sich selbst auf die Suche und landete bei dem Tierpraxis Frontier, Parsdorfer Str. 33, 85599 Hergolding (bei München). Dort wurde die Katze auch erfolgreich operiert. Das Problem mit den Haaren, die das Auge reizen könnten, wurde übrigens damit gelöst, dass der Chirurg keine behaarte Haut, sondern die Lippe (die ja unbehaart ist) hochzog.

Bevor der Tierhalter bei dieser Praxis vorstellig wurde, war er bei dem Tierärztlichen Augenzentrum in München gewesen. Dort war auch die Entfernung des gesunden Auges empfohlen worden!

Übrigens: In der Tierarztpraxis Frontier wurde die Narkose genutzt, um der Katze ein paar schlechte Zähne zu ziehen!! Es wird Frau Denzler-Schaidhammer empfohlen, dort ein Praktikum zu machen.

Katze mit beiden Augen






Es ist inzwischen ein Jahr vergangen und die Katze freut sich tagtäglich darüber, die Natur mit beiden Augen auskundschaften zu können.

Bürgerinitiative Haarbacher Trommel*, Oberthambach 13, 94542 Haarbach, Tel. 08543/91 99 00

Webseite: www.haarbacher-trommel.de

E-Mail: kontakt@haarbacher-trommel.de

V.i.S.P: M.-A. de Contes, Oberthambach 13, 94542 Haarbach

* Die Bürgerinitiative Haarbacher Trommel macht Missstände vor allem aus der Haarbacher Region bekannt und veröffentlicht Infos, die weder im Haarbacher Gemeindeblatt noch in der Passauer Neuen Presse zu finden sind. Jeder, der mitmachen will, ist willkommen.

Vervielfältigung, Veröffentlichung und Weitergabe erwünscht!

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